Abstract

Wir verstehen unter Prozessdigitalisierung die digitale Unterstützung bzw. Automatisierung aller bestehenden Geschäftsprozesse eines Unternehmens sowie dessen Transformation in ein digitales Unternehmen. Typische Ziele der Prozessdigitalisierung sind Ressourcenschonung, Erhöhung der Flexibilität, Beherrschung von Komplexität, Verkürzung der Time-To-Market, Erhöhung der Termintreue, Entlastung der Mitarbeiter etc.

Prozessdigitalisierung

Geschäftsprozesse eines Unternehmens lassen sich in der Regel in Unterkategorien analog zu den Unternehmensbereichen wie folgt gliedern:

  • Vertrieb & Marketing
  • Beschaffung & Supply Chain
  • Produktentwicklung
  • Produktion & Qualitätsmanagement
  • Service und Wartung
  • Finance & Controlling
  • HR
  • und weitere Supportprozesse

Analog lässt sich die Prozessdigitalisierung unterteilen, wobei in jeder Kategorie mit unterschiedlichen Anforderungen bzgl. Qualität, Echtzeitfähigkeit, Datenmengen, Verfügbarkeit, Automatisierungsgrad etc. der sich im Einsatz befindlichen IT-Systeme zu rechnen ist.

Die besondere Anforderung der Prozessdigitalisierung ist es, den jeweilig zu digitalisierenden Geschäftsprozess im Ist-Zustand zu durchleuchten, Vorschläge für den digitalisierten Soll-Zustand unter Berücksichtigung technischer Innovationen gemeinsam zu generieren und auszuwählen sowie die entsprechende IT-Landschaft danach auszurichten bzw. entsprechende IT-Systeme zu implementieren.

Ein besonderer Aspekt der Prozessdigitalisierung betrifft die zunehmende Digitalisierung der Produktion, angefangen bei MES (Manufacturing Execution Systems), über „intelligente“ Maschinen und Anlagen bis hin zu smarten Produkten – auch bekannt als Industrie 4.0.
Kern der Industrie 4.0 sind zwei Entwicklungen: Vernetzung und Selbststeuerung.

Vernetzte Systeme ermöglichen es, Daten und damit Informationen auszutauschen und somit intelligent aufeinander zu reagieren. Durch die Selbststeuerung sollen, die von bisher Menschen ausgewerteten Informationen und daraus resultierende Vorgaben, minimiert werden.

 

 

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Bestehendes Know-How und Projekterfahrung in den jeweilig zu digitalisierenden Bereichen helfen dabei ungemein, Geschäftsprozesse entsprechend auszurichten und die richtigen Digitalisierungsstrategien zu implementieren.

Weiterführende Informationen:

Der Artikel im Magazin „Wo wir stark wirtschaften und gut leben“ zum Nachlesen
https://evon-automation.com/success-story-evon/
evon im Magazin „Spirit of Styria“
https://evon-automation.com/evon-im-magazin-spirit-of-styria/
Wege zur Digitalen Produktion: Wie Unternehmen durch u.a. Digitale Produktion wettbewerbsfähiger werden
https://www.gamed.com/know-how-130-wege-zur-digitalen-produktion.php
OEE in der Industriepraxis: Chancen und Grenzen
https://www.gamed.com/know-how-133-oee-in-der-industriepraxis-chancen-und-grenzen.php
Andon-Boards für die optimale Prozesssteuerung nutzen
https://www.gamed.com/news-138-andon-boards-fuer-die-optimale-prozesssteuerung-nutzen.php
Top moderne Instandhaltung über IPC Web: Mit den plattformunabhängigen Webmodulen von IPC
https://www.gamed.com/news-137-top-moderne-instandhaltung-ueber-ipc-web.php

Referenzprojekte

axtesys GmbH

Markus Moser

Projektauftrag

Die Plattform Automatisierungstechnik Steiermark (AT Styria) ist ein unabhängiges, spartenübergreifendes Netzwerk für Unternehmen und Bildungseinrichtungen, die im Bereich Automatisierungstechnik tätig sind. Um einen optimalen Überblick über alle Mitglieder der Plattform Automatisierungstechnik und deren Kompetenzen zu erhalten, wurde ein Kompetenzatlas entwickelt und axtesys mit dessen Digitalisierung beauftragt.

Vorgehensweise bei der Umsetzung

Zusammen mit TRAUCONS, dem Unternehmen des stellvertretenden Vorsitzenden von AT Styria, Udo Traussnigg, entwickelte axtesys den Kompetenzatlas. Während TRAUCONS das Konzept entwickelte und für die Datenerhebung bei den einzelnen Betrieben verantwortlich war, übernahm axtesys die Digitalisierung. In mehreren Iterationen und partnerschaftlicher Zusammenarbeit wurde die geeignetste Darstellungsweise für die Visualisierung der Daten ermittelt.

Aufgabe der ITCS Firma

Dieser Atlas soll alle Kompetenzen der Mitglieder beinhalten und visuell aufbereiten. Er soll damit nicht nur als optimale Vernetzungsplattform der Mitglieder untereinander dienen, sondern auch beim Recruiting neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter behilflich sein.

Kundennutzen

Damit die Administration (Eingabe und Editierung) der Daten einfacher erfolgen kann, erstellte axtesys zusätzlich eine Eingabeapplikation, die es ermöglicht, mit einem Click Tabelleninhalte aus Excel zu importieren.

„Wir sind sehr stolz, dass wir bei der Darstellung steirischer Wirtschaftskompetenz mitwirken durften und damit die Stärkung des Wirtschaftsraumes unterstützen können.“, sagt Madeleine Hurst, Creative Director bei axtesys.

Weiterführende Informationen:

https://axtesys.at/referenzen/alle-kompetenzen-auf-einen-blick/

axtesys GmbH

Markus Moser

Projektauftrag

Die SSI Schäfer Gruppe ist der weltweit führende Lösungsanbieter von modularen Lager- und Logistiksystemen. Um Service und Instandhaltung von Kundenanlagen digital zu unterstützen, war gefordert, eine neue, moderne und benutzerfreundliche App auf iOS- und Android-Basis zu erstellen und Hardware-Kompatibilität auf möglichst lange Zeit sicherzustellen.

Aufgabe der ITCS Firma

Durch Vorschläge für präventive Wartung sowie Informationen über aktuelle Lagerstände im Ersatzteillager sollte die App zur Effizienzoptimierung des Unternehmens beitragen. Gefordert war außerdem, dass die App für den weltweiten Einsatz geeignet ist und durch einfache Bedienbarkeit die Akzeptanz der Benutzer gewinnt.

Vorgehensweise bei der Umsetzung

Bei der Umsetzung konnte axtesys mit neuen Ideen, neuem Design und der Abbildung eines optimierten Workflows punkten. Beim Design wurde sowohl auf die Usability als auch auf das Corporate Design von SSI Schäfer Rücksicht genommen. An erster Stelle standen bei der Entwicklung die Basis-Funktionalitäten, die für die Entlastung der Wartungstechniker essentiell waren.

Kundennutzen

Elie Zita, Executive Vice President Customer Services bei SSI Schäfer ist begeistert: „Dank der SSI CMMS App können wir aus den Big Data intelligente Abfragen und Algorithmen bauen, und aus diesen lernen, wo wir vorausschauend eingreifen könnten. Das ist ein Big Gain für SSI Schäfer.“

Weiterführende Informationen:

https://axtesys.at/referenzen/big-data-big-gain-computerized-maintenance-management-fur-ssi-schafer/

UPPER Network (MARMIND)

Paul Polak
📞+43 676 6712599

Projektauftrag

Die Deutsche Telekom war im Rahmen ihrer Digitalisierungsoffensive „SMARTMARKETING“ auf der Suche nach einer Reihe an geeigneten Lösungen, die zu einem zentralen Marketingportal kombiniert werden sollten. Im Vordergrund des Projekts stand nicht nur die Einführung neuer Software – vielmehr ging es um eine tiefgreifende Veränderung sämtlicher Arbeitsabläufe. Anstatt unabhängig voneinander zu fungieren, sollten die Anwendungen integriert werden und so durchgängige Prozesse im Marketing ermöglichen. Der Auftrag der Firma UPPER Network im Rahmen dieses Projektes bestand darin, ihre Marketing-Resource-Management-Lösung MARMIND als Kampagnensteuerungstool umzusetzen, um so die Planung, Steuerung und das Monitoring der deutschlandweiten Marketingaktivitäten zu ermöglichen.

Vorgehen bei der Umsetzung

Bei der Umsetzung wurde wie folgt vorgegangen:

  • Prozessanalysen hinsichtlich des Ist-Zustands in den unterschiedlichen Teams
  • Ideenfindung und Konzeption von MARMIND-gestützten Prozessverbesserungen
  • Definition von dafür notwendigen Konfigurationen von MARMIND
  • Spezifikation und Umsetzung notwendiger Anpassungen von MARMIND in einem SCRUM-gestützten Arbeitsprozess
  • Speziell auf den Team- und Wissensstand zugeschnittene Workshops und Trainings
  • Etablierung von MARMIND als zentrales Projektmanagementtool, das bereits für die Einführung genutzt wird

Aufgabe der ITCS Firma

Die konkreten Aufgaben von UPPER Network umfassten die folgenden Punkte:

  • Projektleitung
  • Implementierung von MARMIND als zentrales Planungstool für alle marketingrelevanten Aktivitäten der Deutschen Telekom
  • Integration der MARMIND-gestützten Planung in die Arbeitsabläufe unterschiedlichster Teams aus den Bereichen Online, Mediaplanung, Kampagnenkreation, Kampagnenrealisierung, Gaming, Regionalkommunikation, Mailing, eMedia, PoS und IoT
  • Integration von marketingrelevanten Kosten in die MARMIND-Planung
  • Umsetzung einer
    teilautomatisierten Naming Convention zur eindeutigen, system- und unternehmensübergreifenden Identifizierung von Marketingaktivitäten
  • Rückführung von Kennzahlen aus anderen Systemen nach MARMIND, um so anhand der erfolgten Planung und integrierten Kosten Insights zu generieren und damit eine holistische Steuerung sämtlicher Marketingaktivitäten zu ermöglichen
  • Anpassung von MARMIND an die Erfordernisse der Deutschen Telekom hinsichtlich Barrierefreiheit und Ergonomie

Kundennutzen

Schon bald nach der Einführung von MARMIND zeigte sich, dass eine Reihe von Arbeitsabläufen strukturierter und professioneller geworden war:

  • Versionsverwaltung: Dank der zentralen Dateiablage sind Inhalte leicht auffindbar. Die automatische Versionierung sorgt für Klarheit im Team.
  • Projektmanagement: To-dos ermöglichen effizientes Taskmanagement und sorgen dafür, dass alle im Team über den Status von Projekten informiert sind.
  • Zusammenarbeit im Team und mit Externen: Anstatt per E-Mail findet Kommunikation nun immer direkt im richtigen Kontext statt – also etwa per Kommentar in einem To-do, einer Kampagne etc.
  • Standardisierte Begrifflichkeiten: Eine einheitliche Namensgebung im gesamten Unternehmen sorgt für klare Strukturen

Was MARMIND jedoch so besonders macht, sind nicht die einzelnen Features, sondern die Verzahnung der Prozessschritte. Die Planung, Steuerung und das Monitoring von Kampagnen finden nun nicht mehr getrennt voneinander statt, sondern bilden einen durchgängigen Prozess. Der entscheidende Vorteil dabei: Die Erkenntnisse aus dem Monitoring können zur Steuerung laufender Kampagnen genutzt werden und zudem auch in die Planung zukünftiger Maßnahmen einfließen. Dank eines zentralen Dashboards, in dem wichtige Kennzahlen zusammenfließen, können Entscheidungen zeitnah getroffen werden. Das hat die Transparenz im Marketing enorm erhöht.

DCCS GmbH

Andreas Wind

Projektauftrag

Die ams AG entwickelt und fertigt Sensoren für Anwendungen, die ein Höchstmaß an Miniaturisierung, Integration, Genauigkeit, Empfindlichkeit und Leistung erfordern. Zu den Produkten zählen Sensorlösungen, Sensor-ICs, Schnittstellen und zugehörige Software für die Bereiche Consumer, Mobile, Communications, Industrie, Medizin und Automotive. Mit rund 11.000 Mitarbeitern und 22 Standorten in Europa, Asien und den USA ist ams weltweit tätig. Bedingt durch das starke Wachstum und Unternehmenszukäufe hatte das Unternehmen aber keinen einheitlichen Webauftritt, sondern mehrere unterschiedliche Portale. Daher suchte ams nach einer neuen Plattform, die alle relevanten Märkte, Kundengruppen und Sprachen unterstützt und den Konzern als führenden Sensorik-Anbieter darstellt.

Die bisherige ams-Website hatte einen relativ hohen Wartungsbedarf. Etliche Prozesse, etwa das Aktualisieren des Produktangebots im Webshop, mussten manuell durchgeführt werden. Diese Abläufe sollten automatisiert werden, beispielsweise über Schnittstellen zu der Produktdatenbank und dem HR-System. Ziel war es, mit einem neu strukturierten B2B-Portal das gesamte Produkt- und Lösungsportfolio zusammenzuführen und optimal zu präsentieren – angepasst auf Kundensegmente und Branchen.

Für die Kunden bietet die neue ams-Website einen einheitlich gestalteten, klar strukturierten Überblick über das gesamte Portfolio, das bisher auf mehrere Portale verteilt war. Damit sind nun alle Informationen inklusive Produktspezifikationen, Videos und Anwendungsbeispielen, zentral verfügbar. Die Produktdaten werden nun automatisch in das Webportal eingespielt, das senkt den manuellen Wartungsaufwand merklich, spart Zeit und verringert die Fehlerrate. Zudem stellt das neue Portal den ams-Investoren sämtliche relevante Informationen zu Märkten, Technologien und Anwendungen klar verständlich dar. Die Cross-Channel Experience für die Kunden wurde verbessert. Dazu wurde die bisher separaten Portale, wie das Channel Partner Portal für die internationalen Vertriebspartner oder das Ressource Center in die Digital Experience Plattform eingebunden.

Aufgaben der ITCS Firma

  • Anforderungsanalysen
  • System-Architektur
  • Umsetzung und Integration
  • Reporting und Daten Analytics

Vorgehen bei der Umsetzung

  • Agile Softwareentwicklung (SCRUM / SAFE)
  • Beratung, Umsetzung, Integration

Kundennutzen

  • Schnellere,automatisierte Prozesse
  • Cross Channel Customer Experience
  • Personalisierte Kundenservices
Weiterführende Informationen:

https://www.dccs.at/ams-dxp

APUS Software GmbH

Gerhard Hammer
📞 +43 3136 62 417

 

Projektauftrag

Die Eigentümer und die Geschäftsführung von APUS hat die Entwicklung des Produkts IONIO strategisch so positioniert, dass die wesentlichen Prozessschritte der Dienstplanung, der Arbeitszeiterfassung, der Projektzeiterfassung, des Fortbildungsmanagements sowie des Gesundheitsmanagements digitalisiert erfolgen können. IONIOI ist in seine umgebende IT-Umgebung vollständig digital eingebettet.

Vorgehensweise bei der Umsetzung

Die Entwicklung der Basismodule von IONIO erfolgte vollständig nach agilen Prinzipien. Die Einführung des Produktes und die damit verbundenen Anpassungen sowie in weiterer Folge Change Requests erfolgen laufend nach agilen Prinzipien unter maßgeblicher Beteiligung der Kunden. Wartung und Support wird angelehnt an Scrumban-Mechanismen durchgeführt.

Aufgabe der ITCS Firma

  • Produkt-Management
  • Technische Leitung
  • Wartung und Support
  • Vernetzung der Know-How-Träger bei Kunden und APUS

Kundennutzen

Die Kunden haben den Vorteil, ein hochspezialisiertes Produkt mit einem Höchstmaß an Individualität zu erhalten und dabei den gesamten Prozess des Workforce-Management papierlos durchführen zu können. Die Digitalisierung schließt auch die einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein und gibt diesen maximale Gestaltungsmöglichkeit ihrer Lebensplanung. APUS nimmt dadurch seine soziale Verantwortung wahr: Verantwortung für eine digitale Zukunft mit Arbeitsumgebungen, die auf sinnstiftenden Lösungen und gegenseitigem Vertrauen basieren.

evon GmbH

Gerald Hirschmann
📞 +43 664 88 34 11 53

Projektauftrag

Qualitätsprüfung von Verteilergetrieben durch einen Prüfstand am Ende der Montagelinie

Vorgehen bei der Umsetzung

Die Prüfstandsoftware sendet einen Befehl und Status und Rückgabewerte werden zurückgemeldet. Nach diesem Prinzip sind alle Prüfstationen aufgebaut: Die Prüfung verschiedener Sperrmoment-Punkte der Kupplungslamellen im Kupplungsprüfstand, die Geräuschprüfung über Körperschallsensoren zur Analyse der Schwingungen im Verteilergetriebe … Jeder Abschnitt der Prüfung kommuniziert über die Commando-Schnittstelle mit dem MES von evon XAMControl, sendet am Ende ein NIO („Nicht in Ordnung“) oder ein IO („In Ordnung“). Der Transfer in der Kette der Stationen ist variabel und kann manuell, durch ein Förderband oder durch einen Roboter erfolgen. 

Aufgabe der ITCS Firma

Ein wesentlicher Teil moderner Montagelinien ist heute der Prüfstand. Dieser EOL-Prüfstand (End of Line) sorgt dafür, dass die vorgegeben Standards in Bezug auf Qualitäten und Toleranzen eingehalten werden und Teile, die nicht entsprechen aussortiert werden. Im konkreten Fall durchlaufen die Verteilergetriebe eine Reihe von Stationen und werden im Fall des Bestehens verpackt und etikettiert.

Kundennutzen

Im Gegensatz zum gewohnten Ansatz wurden die Automatisierungsaufgaben in der Steuerung (SPS) strikt getrennt von den übergeordneten Aufgaben und Abläufen. Dieses „Unbundling“ erhöht die Flexibilität. Diese Art des Systemaufbaus erlaubt es, praktisch für jedes Produkt (=Verteilergetriebe) eine Prüfsequenz festzulegen (Serie, Nacharbeit, Befundung …). Prüfungen können parallel oder sequenziell abgearbeitet werden. evon XAMControl als übergeordnetes System ist neben der Steuerung des Prozesses für die Datenerfassung und Auswertung zuständig.

axtesys GmbH

Markus Moser

Projektauftrag

Die SSI Schäfer Unternehmensgruppe mit zahlreichen Standorten, darunter in der Steiermark in Graz und Friesach, ist der weltweit führende Lösungsanbieter von modularen Lager- und Logistiksystemen. Um das Controlling der wichtigsten globalen Projekte zu optimieren, war eine umfassende kundenspezifische Softwarelösung gefordert.

Aufgabe der ITCS Firma

Die Softwarelösung musste sich für internationalen Einsatz bei der Verwaltung von Tausenden Kundenprojekten eignen. Zudem mussten Schnittstellen zu anderen SSI-internen Softwarelösungen bereitgestellt werden, um für perfekte Systemintegration zu sorgen.

Vorgehensweise bei der Umsetzung

Während der mehrjährigen Projekt-Laufzeit wurde in einem agilen Prozess eine Vielzahl von Features in unzähligen Ansichten benutzerfreundlich umgesetzt und laufend an neue Anforderungen und Rahmenbedingungen angepasst. Die Software bildet nicht nur die komplexen innerbetrieblichen Workflows und die standort- und projektabhängigen Zugriffsberechtigungen punktgenau ab, natürlich müssen alle Beträge, die Ergebnisse aus verschiedensten Rechenoperationen darstellten, jederzeit korrekt sein.

Kundennutzen

Projektleiter Reinhard Waldner (SSI): „Mit axtesys haben wir einen Partner gefunden, der nicht nur unsere Anforderungen versteht, sondern darüber hinaus denkt und uns ein Tool umgesetzt hat, mit dem ein integriertes Projekt-Reporting, in einer heterogenen IT-Systemlandschaft mit über 70 Niederlassungen, einfach und komfortabel möglich ist.“

Weiterführende Informationen:

https://axtesys.at/referenzen/globales-projekt-reporting-fur-ssi-schafer-tausende-projekte-jederzeit-und-weltweit-im-blick/

GAMED mbH

Martin Lechner

Aufgabe der ITCS Firma

INNIO verwendet seit Jahrzehnten erfolgreich unsere TPM-Software IPC für erfolgreiches Instandhaltungsmanagement.

Vorgehen bei der Umsetzung

Instandhaltung ist mehr als nur ein notwendiges Übel – Ein tolles Beispiel wie man Instandhaltung in die Wertschöpfungskette integriert, und sich eine langfristige Maintenance-Strategie auszahlen kann, sieht man bei INNIO.

Mit unserem Produkt IPC konnten wir einen wichtigen Beitrag, von der Konzeption einer Gesamtstrategie bis hin zur Umsetzung, beisteuern. Herzlichen Glückwunsch INNIO zum Maintenance Award Austria 2020!

Kundennutzen

Darüber hinaus unterstützt IPC global die Wartung der von INNIO installierten Kundenanlagen durch digitales zeitgerechtes Werkzeugmanagement.

GAMED mbH

Martin Lechner

Projektauftrag

Voestalpine Böhler Edelstahl erzeugt an den Standorten in Kapfenberg und Deuchendorf Produkte für ambitionierte Kunden aus der Automobil-, Flugzeug- und Ölindustrie mit höchsten Qualitätstandards. Unsere L2-Systeme (MES Funktionalität) zur Digitalisierung der Fertigungsprozesse dient dabei als Informationsdrehsscheibe im Werk und bedient sowie steuert Walzwerke, Wärmebehandundlungen, Adjustagen, Schmiedebetriebe und Pulvermetallurgien mit unterschiedlichen Betriebsorganisationen. Die einzelnen Systeme sind hoch integriert mit sowohl den Steuerungssystemen als auch der übergeordneten Dispositionsebene, sodass Fertigungsaufträge lückenlos aufgezeichnet und der Fertigungsprozess automatisiert gesteuert wird. Datenauswertungen und statistische Analysemöglichkeiten in den Systemen sorgen für die notwendige Transparenz zu jeder Zeit.

Aufgabe der ITCS Firma

  • Technische Projektleitung
  • Technisches Consulting – Erstellung Pflichtenheft
  • Implementierung und Abnahmebegleitung
  • Wartung und Support

Vorgehen bei der Umsetzung

Mischung aus agilem (SCRUM) und klassischem Projektmanagement.

Kundennutzen

Flexible Produktion, Beherrschung Komplexität, Kosten- und Ressourcenschonung

GAMED mbH

Martin Lechner

Projektauftrag

TAKEDA Pharmaceutical Company Limited ist ein forschendes, weltweit tätiges japanisches Pharmaunternehmen mit Schwerpunkt auf verschreibungspflichtigen Arzneimitteln und zählt zu den führenden Arzneimittelherstellern weltweit.

Vorgehen bei der Umsetzung

Das OEE-Analyser- sowie MachineEye-System ist dabei Datendrehscheibe zwischen den ERP- und Steuerungssystemen der Fertigung und unterstützt unsere Philosophie des “automatischen visuellen Managements”.

Die automatisch berechneten sowie aufgezeichneten Produktivitätskennzahlen liefern zeitnah und präzise die Grundlage zur kontinuierlichen Prozessverbesserung und -steuerung - ob in Echtzeit auf Dashboards und Monitoren oder in interaktiven Langzeit- sowie Trendanalysen.  

Kundennutzen

An über 14 Standorten verwendet TAKEDA zur Unterstützung seiner globalen OPEX-Organisation (Operational Excellence) das OEE-Analyser- sowie MachineEye-System und konnte durch Einführung des Systems die Produktivität der Anlagen um durchschnittlich 13 Prozent, an einigen Anlagen sogar bis zu 30 Prozent steigern.

DCCS GmbH

Andreas Wind

Projektauftrag

Der gemeinnützige Verein NEUSTART bietet vielfältige Leistungen im Bereich der Resozialisierungshilfe für Straffällige und der Unterstützung von Opfern. Neustart leistet wertvolle Präventionsarbeitet, die IT-gestützt noch effizienter abgewickelt wird. Das vorhandene Klienten-Dokumentationssystem war in die Jahre gekommen und wurde durch eine maßgeschneidete Lösung ersetzt. Zusätzliche Funktionen erleichtern die Terminplanung und Organisation der Mitarbeiter, die täglich in der Klientenbetreuung unterwegs sind.

Das neue Klienten-Dokumentationssystem eröffnet dem Verein Neustart viele zusätzliche Möglichkeiten. Bisher gab es nur Verlaufseinträge zu den Klienten. Nun sind zusätzlich Termine, relevante E-Mails und Benachrichtigungen erfasst. Die Kalendereinträge können einfach über eine Schnittstelle in den persönlichen Kalendern unserer Sozialarbeiter übernommen werden. Die Software ist auch fit für mobile Anwendungen und erlaubt eine Synchronisation der Termine mit dem Handy. Ebenso lassen sich Wartelisten für Gruppenakten und den Wohnbereich in der Applikation einfacher verwalten als mit den bisher genutzten Excel-Listen.

Die personenbezogenen Daten sind weiterhin dank des ausgeklügelten Berechtigungssystems, das zwischen den unterschiedlichen Rollen wie Sozialarbeitern, Verwaltungskräften, Abteilungsleitern und Geschäftsführung unterscheidet, sicher verwahrt. Das System unterstützt zudem den sogenannten Fachaufsicht-Prozess, welcher zur Überprüfung der Richtlinien des Qualitätshandbuchs dient.

Für mehr Effizienz sorgt auch der Workflow für das Berichtswesen: Dieser versorgt die Schnittstelle zum elektronischen Rechtsverkehr und vereinfacht damit die Korrespondenz mit den Gerichten maßgeblich. Somit können beispielsweise Berichte der Sozialarbeiter einfach ins System hochgeladen, vom Abteilungsleiter genehmigt, danach automatisiert ins ERV-System weitergeleitet und damit zeitnah den Gerichtsmitarbeitern zur Verfügung gestellt werden. Auch weitere klientenrelevante Dokumente, wie Gerichtsurteile, lassen sich direkt in der Applikation aufrufen. Darüber hinaus gibt es automatisch erstellte To-do-Listen und praktische Erinnerungsfunktionen, unter anderem für Genehmigungen. Die umfangreiche Unterstützung durch die Applikation bietet Hilfestellung bei der Reflexion der Fallbearbeitung und trägt somit zur Professionalisierung der täglichen Betreuungsarbeit bei.

Aufgabe der ITCS Firma

Was waren konkret die Aufgaben der ITCS Firma

  • Anforderungsanalysen
  • UX und UI Konzeption
  • System-Architektur
  • Umsetzung und Integration
  • Reporting und Daten Analytics

Vorgehen bei der Umsetzung

  • Agile Softwareentwicklung (SCRUM)
  • Beratung, Umsetzung, Integration

Kundennutzen

  • Optimierter Fallbearbeitungsprozess und -dokumentation
  • Mobiler Zugriff für alle Sozialarbeiter
  • Effizientere, fallspezifische Betreuung der Klienten
Weiterführende Informationen:

https://www.dccs.at/neustart-klientendokumentation

evon GmbH

Gerald Hirschmann
📞 +43 664 88 34 11 53

Projektauftrag

Programmierung eines durchgängigen Prozessleitsystems von der Anlieferung bis zur Abfüllung für die Hermann Otto GmbH

Vorgehen bei der Umsetzung

Damit die Produktion reibungslos und in immer der gleichen Qualität erfolgt, spielt die Verknüpfung von Software, Elektronik und den Maschinen selbst eine maßgebliche Rolle. Zur Steuerung und Überwachung aller Prozesse der vollautomatisierten Anlage entwickelten Spezialisten von evon gemeinsam mit den Verantwortlichen von OTTO ein maßgenaues Prozessleitsystem auf Basis von evon XAMControl. Neben der Produktion sind aber auch die Gebäudeleittechnik und die Logistik im Prozessleitsystem von evon XAMControl integriert. Das bietet eine Reihe von Vorteilen: Auf der einen Seite für den Bereich der Logistik, da die Bestandsüberwachung mehr Sicherheit in der Produktion bringt und die Kommissionierung mit Tablets und Handhelds eine lückenlose Nachverfolgung garantiert. Auf der anderen Seite kann neben der Produktion die komplette Erzeugung der Versorgungsmedien (Heizung, Kühlung, Druckluft u.a.) für den Standort und den Prozess in einer gemeinsamen Softwarelösung überwacht und angesteuert werden. Wesentlicher Bestandteil für die Produktion sind die integrierten Wartungspläne und die Alarmierung bei Fehlern (SMS, E-Mail).

Aufgabe der ITCS Firma

OTTO Chemie startete Mitte 2020 im neuen Produktionswerk am Standort Kaltenbrunn mit der Herstellung von Silikon-Dichtstoffen und Klebstoffen. evon entwickelte gemeinsam mit den Verantwortlichen von OTTO ein maßgenaues Prozessleitsystem auf Basis von evon XAMControl.

Kundennutzen

Über einen digitalen Leitstand, bei dem der ganze Produktionsprozess und die Daten dahinter visuell abgebildet werden, erhält der Produktionsleiter Einblick in die laufenden Vorgänge, kann bei Störungen die Fehlerquelle exakt orten und notfalls auch steuernd eingreifen. Durch die Aufzeichnung der Daten lassen sich die Prozesse ebenso überwachen, wie auch analysieren und rückverfolgen. Insgesamt ermöglicht die Integration im Sinne von Industrie 4.0 im neuen Werk von OTTO ein Höchstmaß an Produktivität bei gleichzeitiger Einhaltung der eigenen hohen und gleichbleibenden Qualitätsanforderungen.

evon automation GmbH

Gerald Hirschmann
📞 +43 664 88 34 11 53

Projektauftrag

Zentraler Leitstand für alle Anlagenteile und Monitoring der gesamten Energieversorgung

Aufgabe der ITCS Firma

Die Gsellmann Mischfuttererzeugung GmbH ist ein steirischer Hersteller hochwertiger Futtermittel. Das Sortiment umfasst Futtermittel für Geflügel, Schweine, Rinder, Kaninchen, Lämmer und Biofutter. Das Projekt, das gemeinsam mit der Firma Hiquel umgesetzt wurde, vereint das bestehende Automatisierungssystem (Sigmatek Steuerung von Hiquel) mit einem zentralen Leitstand für alle Anlagenteile - Mischanlage, drei Presslinien, Fettaufsprühung, Verladung über Durchlauf- und Brückenwaage. Das Monitoring der gesamten Energieversorgung (Druckluft, Strom, Dampf) und das Management von Lastspitzen ergänzen das Leitsystem.

Vorgehen bei der Umsetzung

Der Systemaufbau auf Basis von XAMControl ist ausgelegt auf höchste Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit (zwei redundante, virtualisierte Solution Server). Die Kommunikation erfolgt über OPC UA mit autarken SPSen von Sigmatek. In Summe besteht die Anlage aus mehr als 1.700 Datenpunkten (EA) und 7.000 kommunizierten Tags (OPC UA). Um die Qualität der Futtermittelerzeugung sicherzustellen werden allen Komponenten überwacht und protokolliert (USVs, Switches, PCs, NAS ...). Das Monitoring der gesamten Energieversorgung (Druckluft, Strom, Dampf) und das Management von Lastspitzen ergänzen das Leitsystem.

Kundennutzen

Damit stehen alle Daten der Prozesse im Reporting auf Mausklick bereit. Das Wartungsmanagement mit Ticketsystem für die Instandhaltung runden das System ab.

axtesys GmbH

Markus Moser

Projektauftrag

Mit über 165 Jahren Erfahrung im Bau von hydraulischen Maschinen und ein umfassendes Prozess-Know-how ergänzen Pumpen für verschiedene industrielle Anwendungen das breite Portfolio der ANDRITZ-Gruppe mit Hauptsitz in Graz, Österreich.

Die Anforderungen an das Tool sind wegen steigender Anfragenzahlen und Pumpen sowie Komplexität in den letzten Jahren stetig gestiegen, was die Performance des Systems zunehmend verschlechtert hat.

Aufgabe der ITCS Firma

axtesys hat in enger Abstimmung mit ANDRITZ daher ein neues Tool entwickelt, das sowohl alle bestehenden Funktionalitäten als auch zahlreiche nützliche Erweiterungen beinhaltet. 

Vorgehensweise bei der Umsetzung

Das Team „Systemintegration“ bei axtesys verbesserte dabei die Berechnungen der Selbstkosten, erstellte neue Berechnungen von Lagerständen und Lieferungen und band hausinterne Systeme an. Angebote können nun weitgehend automatisch und in verschiedenen Sprachen erstellt werden. Außerdem tragen umfassende Reports zu mehr Transparenz bei.

Kundennutzen

„Der große Vorteil der neuen Software ist, dass sie uns sehr viel Zeit spart. Wir haben keinen Performanceverlust mehr, selbst bei großen Projekten. Das Tool ist intuitiv anwendbar und wir können es ganz einfach intern warten“, sagt Ludwig Michal, Technology Manager Pumps Global von ANDRITZ AG. Das System wurde als Cloud-Lösung konzernwert ausgerollt und kann von allen Standorten über den Browser genutzt werden.

Weiterführende Informationen:

https://axtesys.at/referenzen/andritz-ag-schneller-zur-angebotserstellung/

DCCS GmbH

Andreas Wind

Projektauftrag

E-Control ist als unabhängige Regulierungsbehörde für die Aufstellung und Einhaltung der Regelungen am freien Energiemarkt verantwortlich. Aufgabe ist es, den Wettbewerb zu stärken und sicherzustellen, dass dieser unter Berücksichtigung von Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit funktionieren kann. Ein wichtiges Tool für alle Konsumenten, aber auch für Energielieferanten und Vermittler, ist der Online-Tarifkalkulator, der einen umfassenden Tarifvergleich der Angebote und weiterführende Informationen bietet. Der Tarifkalkulator richtet sich dabei an zwei Zielgruppen: Zum einen an alle rund fünf Millionen Haushalte und Kleingewerbe in Österreich, die über einen Stromanschluss verfügen und an die 1,3 Millionen privaten und gewerblichen Gaskunden. Zusätzlich steht ein „Gewerbe-Tarifkalkulator“ für die rund 500.000 kleineren und mittleren Betriebe im Internet bereit. Im Durchschnitt verzeichnet der Tarifrechner 500.000 bis 750.000 Besuche pro Jahr.

Die Applikation war nun technisch nicht mehr am aktuellen Stand und sollte daher komplett erneuert werden. Zudem hat sich der Energiemarkt drastisch verändert, viele neue Lieferanten und Produkte müssen nun berücksichtigt werden.

Aufgabe der ITCS Firma

  • Anforderungsanalysen
  • UX und UI Konzeption
  • System-Architektur
  • Umsetzung und Integration
  • Reporting und Daten Analytics

Vorgehensweise bei der Umsetzung

  • Agile Softwareentwicklung (SCRUM / SAFE)
  • Beratung, Umsetzung, Integration

Kundennutzen

  • Schnellere Prozesse und mehr Transparenz für die Kunden
  • Optimale Customer Journey-  Responsive Design und Usability
  • Effizientere, fallspezifische Betreuung der Klienten
Weiterführende Informationen:

https://www.dccs.at/e-control-tarifkalkulator

Dr. Nagler & Company

Mario Johansson

Projektauftrag

Entwicklung eines effizienteren firmeninternen Recruiting-Prozesses, welcher auf neueste Methoden und Plattformen zurückgreift.

Vorgehensweise bei der Umsetzung

Stufe 1: Initialisierung
  • Marktanalyse über den “state-of-the-art“ von Recruiting-Prozessen
  • Abgrenzung der primären Zielgruppen und Ausarbeitung möglicher Anknüpfungskanäle
  • Sammlung einer Auswahl von möglichen Interaktions- und Selektionsmethoden während eines konkreten Bewerbungsprozesses, damit verbunden das Design der User Experience für Kandidaten
Stufe 2: Konzeption
  • Konkretisierung der Zielgruppen (Generation Y) und bewusste Auswahl eines Kanals zur zusätzlichen Kontaktaufnahme mit potentiellen Interessenten und Bewerbern
  • Festlegung auf den künftigen Einsatz eines Voice-Assistants (Amazon Alexa), der die Top-100-Fragen vergangener Bewerbungsgespräche gesammelt hat und per Kommando abrufbar macht
  • Konzepterstellung für die Implementierung und nahtlose Eingliederung des neuen Prozesses in den bestehenden Recruiting Workflow

Stufe 3: Einführung
  • Schrittweise Durchführung der Implementierung anhand des erstellten Konzeptes
  • Kontinuierliches Einholen von Feedback von Bewerbern/unabhängigen Testern
  • Durchführung von ersten Performance Analysen des neuen Prozesses

Aufgabe der ITCS Firma

  • Ideenfindung für den zukünftigen Recruiting-Prozess
  • Design und Entwicklung der User Experience unter innovativen Gesichtspunkten
  • Implementierung und Testen einer maßgeschneiderten Lösung

Kundennutzen

  • Effizienzsteigerung beim Recruiting durch den Einsatz eines Voice Assistants (Amazon Alexa), qualifizierte Bewerber können nun schneller herausgefiltert werden
  • Zusätzlicher Kommunikationskanal für Generation Y, höhere Reichweite bei der Zielgruppe
  • Einblick ins Unternehmen bereits vor dem eigentlichen Start des Recruiting Prozesses möglich

Dr. Nagler & Company

Thomas Gebhard

Projektauftrag

Die Neuausrichtung der Geschäftsstrategie – mit Fokus auf Digitalisierung – erfordert den Aufbau einer neuen Online-Plattform für den Depot-A-Handel innerhalb einer Bankengruppe. Dadurch soll es den Banken ermöglicht werden z.B. einen Bond anzufragen und als Antwort einen bereits verbindlichen Preis zu erhalten.

Vorgehen bei der Umsetzung

Stufe 1: Initialisierung
  • Einarbeitung in die internen Abläufe und Prozesse der Bank
  • Identifizierung aller Nutzer und Stakeholder der neuen Online-Plattform
  • Erste Aufbereitung von möglichen Lösungsansätzen (Datenflüsse, Erörterung aller notwendigen und gewünschten Funktionalitäten)
  • Recherche zu potentiell unterstützenden Tools
Stufe 2: Konzeption
  • Austausch mit den einzelnen Abteilungen und Stakeholdern und Erarbeitung von Lösungen mithilfe von Workshops
  • Zusammenstellung aller notwendigen Schritte zum Aufbau einer Plattform, die sich über sämtliche Handelssysteme der Bank erstreckt
  • Auswahl von unterstützenden Tools für die einzelnen Prozesse innerhalb der Plattform
  • Erstellung einer Roadmap für den erfolgreichen Aufbau der Plattform sowie zur Sicherstellung der Wartbarkeit und Erweiterbarkeit aller Prozesse
  • Entwicklung eines Testkonzeptes zur kontinuierlichen Überprüfung der einzelnen Implementierungsschritte unter Berücksichtigung von Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Komponenten
Stufe 3: Einführung
  • Schrittweiser Aufbau der Plattform anhand des ausgearbeiteten Konzepts mithilfe der ausgewählten Tools
  • Kontinuierlicher Austausch mit den Nutzern zur Identifikation von potentiellen Schwachstellen oder Anpassungswünschen im Design
  • Einhaltung des Testkonzeptes zur Sicherstellung von Effizienz und Datenqualität
  • Ausführliche Dokumentation aller Prozesse unter Berücksichtigung von möglichen zukünftig gewünschten Funktionalitäten mit anschließender Übergabe an die Entwickler des Kunden

Aufgabe der ITCS Firma

  • Konzepterstellung für die Architektur der Plattform inklusive der Anbindung sämtlicher Handelssysteme der Bank
  • Entwicklung und Implementierung des voll automatisierten Front-to-Back-Workflows
  • Design und Umsetzung der User Experience

Kundennutzen

  • Zeit- und Ressourcenersparnis durch die voll automatisierte Abwicklung und Verbuchung von Anfragen bis ins SimCorp Dimension System der Bank, wodurch sofort ein verbindlicher Preis geliefert werden
  • Verminderung der Komplexität des Projektes durch effiziente Koordination
  • Übersichtliche und nachvollziehbare Abläufe durch den neuen Workflow

axtesys GmbH

Markus Moser

Projektauftrag

Die Mayr-Melnhof-Gruppe ist einer der Marktführer in der Produktion von Kartons und Faltschachteln. An sieben europäischen Standorten können jährlich mehr als 1,7 Millionen Tonnen Karton produziert werden. Die rechtzeitige Wartung und Instandhaltung aller Kartonmaschinen für minimale Stillstandzeiten ist für Mayr-Melnhof ein wesentlicher Erfolgsfaktor.

Aufgabe der ITCS Firma

Daher initiierte Mayr-Melnhof Karton ein Industrie 4.0-Projekt zur sensorbasierten Erfassung von Motorenlaufzeiten, um eine proaktive Instandhaltung der Kartonmaschinen zu gewährleisten. Als Projektpartner wurde die axtesys GmbH ausgewählt, da diese über umfassende Expertise u.a. im Bereich Sensorik, Visualisierung, IT-Security, Embedded Systems für innovative Lösungen im Industrie 4.0-Umfeld verfügt.

Vorgehensweise bei der Umsetzung

Nach der Wahl des passendsten Frameworks wurde ein maßgeschneidertes Protokoll zur Übertragung der Messdaten entwickelt. Bei der Implementierung der Datenabfrage vom Produktionsleit­system und Weiterleitung zur Middleware wurde besonderer Wert auf Skalierbarkeit (bis zu einer Größenordnung von mehreren hunderttausend Sensoren aus mehreren Lagern weltweit) sowie einfache Administration und Anbindung gelegt. Das Thema Security (Verschlüsselung, Zertifikate) wurde dabei stets im Auge behalten.

Kundennutzen

Der Kunde profitiert in mehrerlei Hinsicht von diesem Projekt: (1) Minimierung von Stillstandszeiten durch eine intelligente präventive Erledigung von Wartungs- und Instandhaltungsaufgaben im Rahmen einer Wochen- oder Stillstandsplanung und (2) Ressourcenschonung durch die Vermeidung von Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an redundanten Geräten, die noch wenig oder gar nicht beansprucht wurden. Die im Zuge des Projekts entwickelten Protokolle, Frameworks und Technologien wurden konzernweit als Standard definiert. So wurden für Mayr-Melnhof die Weichen für eine Flexibilisierung von Produktionsprozessen und letztendlich zu einer hochgradigen Automatisierung von Entscheidungen im Rahmen von Industrie 4.0 gestellt.

360° Übersicht

Unsere Mitglieder decken folgende Bereiche ab:

Energy Financial ServicesGovernment & Non ProfitsHealthcare & ChemicalsManufactoringTechnology & Professional ServicesTravel & TransportMedia, Telecoms, Consumer Packaged Goods & Retail
Vertrieb & Marketing



Beschaffung und Supply Chain
Produktion und Qualtitätsmanagment











Service und Wartung








Finance & Controlling



HR




Weitere Supportprozesse









Awards und Konferenzen